Sportliches Engagement: Die AGM Group unterstützt den MSC Potsdam

Die AGM Gruppe sieht es als mittelständisches und somit auch regional verwurzeltes Unternehmen, als seine Aufgabe an, genau die Vereine zu unterstützen, welche nicht auf große Sponsoren setzen können oder wollen. Seit vielen Jahren bereits haben wir unser Sponsoring daher konsequent auf die Förderung von Nachwuchssportlern, der Ausrichtung von lokalen Turnieren und der Unterstützung auch weniger bekannter Sportarten fokussiert. Im Falle des MSC Potsdam, bzw. deren Trial-Sparte treffen alle drei Kriterien zu. Der Club selbst besteht bereits seit 1958 und vereint diverse Motorsportarten unter seinem Logo. Anfang der 90’er und nochmals im Jahre 2000 erfolgte eine Neuaufstellung/ Neuausrichtung, bei welcher man noch stärker in Richtung Breitensport und Öffentlichkeitsarbeit ging. Trotz allem Engagement der Mitglieder fehlt es an immer wieder an Geldgebern, an Bekleidung, technischer Ausstattung, Veranstaltungsflächen usw.

Wir sind uns dieser Problematik bewusst und haben daher auch für 2015 unseren finanziellen Support verlängert. Wir statteten Sportler und Organisatoren mit passenden Shirts, Hosen und Jacken aus und ermöglichten letztes Jahr unter anderem die Ausrichtung des TrialsCup in Berlin (März) und den finalen Lauf zur Ostdeutschen Meisterschaft im Fahrradtrial in Potsdam (September). Beide Veranstaltungen waren ein großer Erfolg, traf sich dort doch die nationale Elite der Sportart und begeisterte jeweils hunderte von Zuschauern mit ihrer Leistung.

Lukas Krell beim TrialsCupHindernisse? Kein Problem!Kontrolle an jeder SektionHoch hinaus

Aber was ist eigentlich TRIAL?

Fahrrad-Trial entwickelte sich in den 70er Jahren aus der Motorradtrialszene heraus. Dort wollten auch die Kinder der Motoradtrialer gerne selber fahren. Kurzerhand wurden die Fahrräder etwas angepasst und los ging es ins Gelände. Beim Fahrradtrial kommt es darauf an, eine abgesteckte Spur (Sektion) incl. verschiedener Hindernisse wie Stämme, Rohre oder Steine mit möglichst wenig Fehlerpunkten zu durchqueren. Fehler- oder Strafpunkte gibt es für den Kontakt der Füße oder anderer Körperteile mit dem Boden oder einem Hindernis. Bei einem Wettkampf werden mehrere vorgegebene Sektionen (5 – 7 Stück) während einer Runde gefahren. Die Fahren müssen dann innerhalb der vorgegeben Fahrzeit 3 Runden absolvieren und wer zum Schluss die wenigsten Strafpunkte hat, gewinnt. Die maximale Fehlerpunktzahl für eine Sektion sind 5 Punkte. Als Beispiel, wer mit beiden Füßen Bodenkontakt hat, bekommt 5 Punkte. Für einen Fuß gibt es 1 Strafpunkt.

Organisation ist allesTRIAL ist ein Sport für jedes Alter.

Unterschieden wird in den Wettkämpfen nach Leistungs- und Altersklasse. Die Elite (gelbe Spur) ist die höchste Spur. Bei dieser werden Hindernisse bis zu 1,5 m aus dem Stand überwunden. Bei der Kinder/Schülerspur (weiße Spur) werden im Gelände kleine Kurven über Wurzeln gefahren. Geht man nicht ins Gelände oder fährt man in einer Halle, kommen als Material Baumstämme, Betonteile, Paletten, Kabeltrommeln, Holzelemente und auch Flaschenkisten zum Einsatz. Damit bietet sich den Fahrern ein abwechslungsreiches Hindernisfeld.

Ein BalanceaktOb der Sprung wohl sitzt?

Wir freuen uns auf die nächsten spannenden Wettbewerbe des MSC Potsdam und werden sicherlich noch einmal selbst und genauer auf diese faszinierende Sportart blicken.