A

  1. Abweichung

    Eine Abweichung bedeutet, dass bei einem Audit ein Sachverhalt festgestellt wird, der nicht den Normforderungen entspricht.

  2. Abweichungsgenehmigung (DIN EN ISO 9000:2000)

    Eine Abweichungsgenehmigung ist eine vor der Realisierung eines Produkts erteilte Erlaubnis, von den ursprünglich festgelegten Anforderungen an das Produkt abzuweichen. Eine Abweichungsgenehmigung wird gewöhnlich für eine begrenzte Menge des Produkts oder für einen bestimmten Gebrauch und eine begrenzte Zeitspanne erteilt.

  3. Anforderung (DIN EN ISO 9000:2000)

    Eine Anforderung ist eine in einem Dokument festgelegte, für die Organisation, ihre Kunden und andere interessierte Parteien üblicherweise vorausgesetzte oder verpflichtende Erfordernis oder Erwartung. Anforderungen können von verschiedenen interessierten Parteien aufgestellt und nach ihrer spezifischen Anforderungsart benannt werden, z. B. Produktanforderung, Qualitätsmanagementanforderung oder Kundenanforderung.

  4. Anspruchsklasse (DIN EN ISO 9000:2000)

    Als Anspruchsklasse ist eine Kategorie zu verstehen, welche den verschiedenen Qualitätsanforderungen an Produkte, Prozesse oder Systeme mit demselben funktionellen Gebrauch zugeordnet ist. Anspruchsklassen mit unterschiedlichen Qualitätsanforderungen sind z. B. Klassen bei öffentlichen Verkehrsmitteln oder verschiedene Hotelkategorien. Die Anspruchsklasse sollte bei der Festlegung einer Qualitätsanforderung generell angegeben werden.

  5. Arbeitsumgebung (DIN EN ISO 9000:2000)

    Bedingungen des Arbeitsplatzes, unter denen Arbeiten ausgeführt werden. Arbeitsplatzbedingungen umfassen physikalische, soziale, psychologische Faktoren und Umweltfaktoren, wie z. B. Temperatur, Anerkennungsprogramme, Ergonomie und Zusammensetzung der Atmosphäre.

  6. Audit (DIN EN ISO 9000:2000)

    Systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen und zu deren objektiver Auswertung. Bei diesem Prozess wird ermittelt, inwieweit die Auditkriterien erfüllt sind. Folgende Formen von Audits werden unterschieden:

    • Interne Audits - Interne Audits oder so genannte

  7. Auditfeststellung (DIN EN ISO 9000:2000)

    Ergebnisse der Beurteilung der zusammengestellten Auditnachweise gegenüber den Auditkriterien. Solche Auditfeststellungen können Konformität oder Nichtkonformität mit Auditkriterien oder Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen.

  8. Auditnachweis (DIN EN ISO 9000:2000)

    Feststellung von Tatsachen und Aufzeichnungen oder sonstige Informationen, die für die Auditkriterien zutreffen und verifizierbar sind. Auditnachweise können qualitativer oder quantitativer Art sein.

  9. Auditteam (DIN EN ISO 9000:2000)

    Qualifizierte Person(en), welche ein Audit durchführen. Bei mehreren Personen wird üblicherweise ein Auditor als Leiter des Auditteams eingesetzt. Das Auditteam kann Sachkundige und in Ausbildung befindliche Auditoren umfassen und von passiven Beobachtern begleitet werden.

  10. Auftraggeber (DIN EN ISO 10011:1990)

    Die das Audit beantragende Person oder Organisation. Der Auftraggeber kann sein:

    • Die auditierte Organisation selbst, die ihr eigenes QS-System auditieren lassen will;
    • Ein Kunde, der das QS-System eines Lieferanten durch seine eigenen Auditoren oder mit Hilfe einer dritten Partei auditieren will;
  11. Aufzeichnung (DIN EN ISO 9000:2000)

    Eine Aufzeichnung ist ein Dokument, welches erzielte Ergebnisse darstellt oder einen Nachweis ausgeführter Tätigkeiten enthält. Aufzeichnungen dienen z. B. zur Darlegung von Rückverfolgbarkeit und zum Nachweis von Verifizierung, Vorbeugungs- und Korrekturmaßnahmen und bedürfen in der Regel nicht der Revisionslenkung.